Musée du Louvre 1
  • Musée du Louvre

    Das atemberaubende Gebäude des Musée du Louvre und damit eine absolut empfehlenswerte Sehenswürdigkeit liegt im historischen Herzen von Paris – das Museum ist zwischem dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli zu finden.

Pigalle & Moulin Rouge 2
  • Moulin Rouge

    Keine Stadt bietet so viel Kunst & Kultur wie Paris, die Stadt der Liebenden. Doch Paris hat nicht nur eine romantische, sondern auch eine frivole Seite. Wer diesen Aspekt des schönen Paris einmal besichtigen möchte, ist im Viertel Pigalle mit dem legendären Moulin Rouge richtig.

Schloss Versailles 3
  • Schloss Versailles

    Das Schloss Versailles ist einfach mit dem sogenannten "Paris Visite" Tages-Ticket zu erreichen. Die Größe des Schlosses lässt erahnen, in welchen Dimensionen damals gedacht und gelebt worden ist. Das Schloss Versailles umfasst knapp über 200 Wohnungen mit über 1800 Räumen.

Notre-Dame de Paris 4
  • Notre Dame

    Die liebevoll als Mutter der gotischen Kathedralen bezeichnete Notre Dame de Paris finden Sie direkt im Zentrum von Paris, östlich auf der sehenswerten Binneninsel Ile de la Cite, dem ältesten Teil der französischen Hauptstadt.

 
 

Basilique du Sacré Coeur

( 212 Bewertungen ) 
Sacre Coeur 4.7 out of 5 based on 212 reviews.

Allein die Lage auf dem wunderschönen Hügel von Montmartre im nördlichen Paris würde diese Attraktion zu etwas Besonderem unter den Sehenswürdigkeiten Paris machen. Die orientalisch anmutende römisch-katholische Basilika Sacré Coeur thront Paris überblickend auf einer Anhöhe. Die durch die kleinteiligen Verzierungen im Zuckerbäckerstil gehaltene Wallfahrtskirche führt ins 19. Jahrhundert zurück, als der Architekt Paul Abadie, Vertreter des französischen Historismus, mit dem Bau begann. Sein Entwurf weist starke Ähnlichkeiten mit der römisch-byzantinischen Hagia Sophia in Istanbul oder des Markusdoms in Venedig auf. Paul Abadie sollten noch sechs Architekten folgen, da er bereits im Jahr 1884, nicht lange nach Grundsteinlegung 1875, verstarb und sein Werk nicht vollenden konnte. Die Bestimmung des Standorts der Kirche geht übrigens auf Kardinal Joseph Hippolyte Guibert zurück, einstiger Erzbischof von Paris und zuletzt Kardinal. Historisch gesehen kein Wunder, da schon die Römer an dieser Stelle in einem Merkurtempel ihre Götter verehrten.

Als nationales Projekt initiiert waren die Motive der Errichtung unterschiedlicher Natur, primär gilt die Kirche als Grundstein der Dritten Republik und wurde zum Gedenken an die französischen Gefallenen des Deutsch-Französischen Kriegs (1870-1871) erbaut. Finanziell unterstützt wurde die Errichtung durch den Staat; die letztendlich 40 Millionen Francs wurden aber größtenteils über Spenden von katholischen Gläubigen finanziert. Um die noblen Spender in der Kirche zu verewigen, wurden im Neubau die Namen dieser in Stein gemeißelt. Schlussendlich fertiggestellt wurde die 85 Meter hohe Kirche im Jahr 1914, geweiht wurde sie jedoch erst 1919 nach Ende des Ersten Weltkriegs. Den besonderen Ehrentitel der „basilica minor“ (lat., kleinere Basilika) erhielt Sacré Coeur durch Papst Benedikt XV.

Das wunderschöne Weiß, in dem Sacré Coeur heute erstrahlt, geht auf die Verwendung der Château-Landon-Steine zurück. Dieses Material nimmt durch Witterung ein kreideartiges Weiß an und verleiht Gebäuden einen charakteristischen Glanz. Glanzvoll ist auch der Aufstieg zur Kirche, den man entweder zu Fuß über den schönen vorgelagerten Park mit vielen Treppen oder die 1991 in Betrieb genommene Funiculaire de Montmartre, einem Schrägaufzug, bewältigen kann. Der Aufstieg durch den Park über die vielen Treppen bietet zwischendurch immer wieder wundervolle Plätze, um eine kleine Rast einzulegen, bei der man die schöne Aussicht über Paris genießen kann.

Sacré Coeur lädt auf alle Fälle zu einer Besichtigung des Innenraums ein. Sehenswert sind vor allem das Hauptportal (Christusstatue über dem Eingang, begleitet von Reiterstatuen der Heiligen Johanna und des Heiligen Ludwig) und die Kuppel, deren Aufstieg mit der zweithöchsten Aussicht neben dem Eiffelturm über Paris belohnt wird; Darüber hinaus eine seit bereits 1885 in der Kirche befindliche Monstranz über dem Hochaltar, die 18,8 Tonnen schwere große Glocke „La Savoyarde“ (eine der größten Glocken der Welt) sowie das Christusmosaik nach dem Entwurf von Luc-Olivier Merson.

Nach der Besichtigung der Basilika lädt das umgebende künstlerische Viertel Montmartre zu einem Spaziergang ein, wo es viele wunderschöne Plätze und Künstler zu entdecken gibt.

 
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